Das Volk soll direkt über Klimaschutzmaßnahmen, Naturschutzgesetze und Umweltprojekte abstimmen können. Dazu sollen Grundwerte wie Solidarität und soziale Gerechtigkeit sicherstellen, dass ein erfolgreicher Umweltschutz nicht auf Kosten der Schwächeren in unserer Gesellschaft umgesetzt wird. Idealerweise lassen sich Umweltschutz- und Arbeitsmarktprogramme zu einem sozial geprägten Strukturwandel kombinieren (z.B. durch die Förderung von „grünen“ Arbeitsplätzen).
Umweltorientierte und nachhaltige Initiativen sollen marktwirtschaftlich attraktiv gemacht werden und im Rahmen einer Innovations- und Technologieförderung zentrale Rollen in unserer Gesellschaft einnehmen. In eine gemeinsame Zukunft schaffen wir es als Gesellschaft nur wenn die Grundversorgung für die gesamte Bevölkerung gesichert ist. Dazu zählen insbesondere sämtliche Maßnahmen zum Schutz unserer wertvollen Wasserquellen und unserer gesamten Naturlandschaft. Neben einer langfristigen Vorsorgestrategie als Vorbereitung auf Veränderungen des globalen Klimas, brauchen wir Unabhängigkeit auf dem Energiesektor und eine diverse Versorgung unterschiedlicher umweltfreundlicher Quellen.
Umweltschutz geht mit einer Strategie zur nachhaltigen Grundversorgung auch dann Hand in Hand, wenn es um die Bodenversiegelung im Kontext des Wohn- und Straßenbaus, der Umwidmung und der Ausbreitung der Wirtschaft geht. Als Teil einer europäischen Gesellschaft sind wir an einem Import und Export gewisser Lebensmittel interessiert und beteiligt. Im Rahmen einer nachhaltigen Versorgungsstrategie müssen wir dennoch besonderes Augenmerk auf die Förderung heimischer Produzenten, Betriebe und Landwirte legen, sowie Transparenz und Kontrolle hinsichtlich der Sicherheit, Unabhängigkeit und Nachvollziehbarkeit unserer Lebensmittel erreichen. Dazu schlagen wir die Ein- und Weiterführung von Regionszertifikaten zum Schutz heimischer Produkte vor.