In einer direkten Demokratie mit sozial-liberalen Grundwerten, liegt der Fokus auf erschwinglichem Wohnraum für alle, bei gleichzeitiger Akzeptanz individueller Freiheit. Um dies zu ermöglichen, soll das Volk per Abstimmungen direkt über öffentliche Bauprojekte und Mietregulierungen im sozialen Wohnbau entscheiden.
Dort wo sich Grund und Boden im Besitz des österreichischen Volkes befindet, soll staatlicher Wohnbau gefördert werden, um Wohnen und Leben unter Realkosten zu ermöglichen. Wohnen wird dadurch vom Spekulationsobjekt zum essenziellen Strukturauftrag – ohne Gewinnorientierung und Einfluss durch den Immobilienmarkt.
Um in Zukunft generationsübergreifende und nachhaltige Bauweisen zu fördern und eine gerechtere Flächennutzung sowie eine Reduktion von Bodenspekulation zu erwirken, soll die Bevölkerung darüber hinaus über die Städteentwicklung, Wohnbauprogramme und die öffentliche Besitz- und Bodenpolitik direkt abstimmen.
Ein kollektiv-sozialer Ansatz ermutigt dabei auch zu alternativen Wohnmodellen, wie u.a. Genossenschaften oder selbstverwaltete Projekte (z.B. Bürgermärkte, Redezirkel, Stammtische, Vereine, etc.) und soll das gemeinsame Leben mittels entsprechender Strukturen für das generationenübergreifende und kollektive Zusammensein stärken.